Alexander Renner, Schüler der Klasse 9b (Gymnasium Edenkoben), hat mit neun weiteren Schülern den Alexandra-Lang-Jugendkunstpreis 2011 gewonnen und eine Urkunde im Landesmuseum in Mainz erhalten.
Das Ganze war ein bisschen viel für Alexander Renner, der gleich zweimal eine Urkunde am 30.05.2011 um 11:30 Uhr überreicht bekam. Eine für den Alexandra-Lang-Jugendkunstpreis und eine Urkunde des Vereins „Kunstreich", einem Förderprogramm für künstlerisch- talentierte Jugendliche.
Nach einer Begrüßung von Frau Dr. Andrea Stockhammer, Direktorin des Landesmuseums und einem Grußwort von Herrn Walter Schumacher, Kulturstaatssekretär in Mainz, kam es zur offiziellen Preisverleihung der zehn besten „Nachwuchs-künstler". Ebenfalls unterstützt wurde die Preisverleihung vom Vorsitzenden des BDK (Bund deutscher Kunsterzieher), Eberhard Grillparzer, der noch einmal ausdrücklich die Förderung der Kreativität und vor allem der visuellen Ausdrucksfähigkeit der heutigen Schüler durch die Kunsterzieher betonte.
Der Jugendkunstpreis Rheinland-Pfalz ist ein Förderwettbewerb für begabte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen acht bis zwölf. Gewöhnlich regen die Kunstlehrer besonders talentierte Schüler zur Abgabe einer Bewerbungsmappe an. Auch ist es meist völlig frei, welche zeichnerischen Themen man in seiner Bewerbungsmappe abgibt. Besonders geht es aber um das „Sehen-Können", was nicht unbedingt heißt, dass etwas technisch immer perfekt sein muss, sondern, dass eine besonders sensible Art des Beobachtens und Erkennens von Bildzeichen und Strukturen vorhanden ist. Der Jugendkunstpreis wurde 1998 zum ersten Mal vergeben. Als Schirmherrin fungierte auch in diesem Jahr die Ministerin, Frau Doris Ahnen.
Die zehn Gewinner absolvierten einen drei Tage andauernden Workshop mit freischaffenden Künstlern und Dozenten sowie einem Karikaturisten. Hier wurden Zeichentechniken verfeinert und Informationen zu künstlerischen Berufsfeldern bereitgestellt. Nach einigen zeichnerischen und grafischen Übungen wurde sogar ein Gemeinschaftswerk auf dem Sportplatz geschaffen, bei dem es um das Erfinden von grafischen Spuren und Mustern ging. Diese große Arbeit beeindruckte die Zuschauer genauso stark wie die vielen kleineren Arbeiten, die an diesem Montag im Foyer des Landesmuseums zu sehen waren
(S.Terber, 06.06.2011)
Praktische Arbeit von Alexander Renner

Alexander im Foyer des Landesmuseums in Mainz



