Soziales Lernen

Aufgabe der Schule ist nicht allein die Wissensvermittlung. Ebenso wichtig ist uns am Gymnasium Edenkoben die Erziehung zur Übernahme von Verantwortung für sich und andere. Die Bereitschaft, sich für andere zu engagieren, ist eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen. Diese Bereitschaft ist eng verknüpft mit der Fähigkeit, auch für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen. Beides soll den jungen Menschen durch verschiedene Angebote näher gebracht werden.

 

Streitschlichtung

Die Erfahrung von Streit, Konflikt und Auseinandersetzung gehören genauso zum Schullalltag wie die Erfahrung von Lernen, Üben und Wissen. Nicht die schwerwiegenden, sondern die „kleinen Konflikte “ sind es oft, die den Schulmorgen belasten. Die Erfahrung, durch einen Klärungsprozess gemeinsam eine einvernehmliche Lösung für einen Streitfall finden zu können, führt bei den meisten Schülern zu einer positiven Auseinandersetzung mit sich selbst und mit ihren Mitschülern. Streitschlichtung führt zu einem positiven Klima in der Schule durch eine kompetente Konfliktbewältigung. Hierfür bilden wir jährlich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 aus, die in den Pausen Streitigkeiten schlichten.


Schulwegbegleiter

Alle 2 Jahre findet eine Ausbildung von Schülern der Klassen 6-8 statt, die die Sicherheit in den Bussen und an den Haltestellen unterstützen.


Schüler stärken Schüler

Jedes Jahr werden freiwillige Streitschlichter weiter geschult in einem Anti-Mobbing-Programm. Diese Streitschlichter sind gleichzeitig die Klassenpaten der 5. und 6. Klassen. Sie führen mit ihren Klassen das Programm „Schüler stärken Schüler“ durch, ein Programm, das die Stärkung der Selbstkompetenz fördert und dadurch Mobbing entgegenwirkt.

 

Sucht- und Drogenprävention

Sucht- und Drogenprävention ist bei uns ein fester Bestandteil unserer Schule. Unter anderem berichten externe Referenten im Rahmen unserer Methodentage altersgerecht über die Wirkungen von Suchtmitteln und machen auf Suchtrisiken aufmerksam. Um eine kritische Einstellung gegenüber legalen und illegalen Drogen zu fördern führen unserer Schülerinnen und Schüler außerdem Gespräche mit betroffenen Patienten.