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Musical "Time Traveller"

EDENKOBEN: Das Musical "Time-Traveller" bietet Zeitreise als Lösung für Hausaufgaben an - Einmalige Aufführung im Kurpfalzsaal

 

Die Zeit anhalten, in die Vergangenheit reisen und Musikstars treffen – ein spannend schöner Gedanke, der sicherlich bei jedem Musikbegeisterten ganz eigene Träume hervorzaubert. Träume, die die zwölfköpfige Musik-Arbeitsgemeinschaft (AG) des Gymnasiums, unter der Leitung von Donna Bruns, in ihrem Musical „Time-Traveller“ wahr werden lassen. Am Donnerstag, 13. Juni wird das von Schülern des Gymnasiums geschriebene, einstudierte und produzierte Musical im Kurpfalzsaal aufgeführt.

 

„Marktplatz Regional“ hat die Crew bei den Proben besucht. Es war tropisch heiß in der Aula des Gymnasiums, doch von einer schweißtreibenden Probe keine Spur. Die 13- bis 18-Jährigen Mädchen und Jungen sprachen, tanzten und sangen mit einer freudigen und ansteckenden Leichtigkeit. Und tatsächlich, die Proben seien „noch nie langweilig gewesen, immer lustig und spaßig“, so das gemeinsame Feedback nach fast fünfmonatigen Proben, unter der Woche wie auch sonntags. Nach einem anfänglichen „schauen, was wird“ sei das Musical nun bei allen „Teil des Alltags“ geworden.

Doch der Reihe nach: Die Musical-AG habe es schon immer gegeben, auch in ihrem Schulalltag, blickt Donna Bruns aus der MSS11 zurück auf ihre eigenen Anfänge und auf die nun erstmalige Leitung der AG. Auf die Idee „Musik vom letzten Jahrhundert“ folgte das Motto und schließlich das Schreiben, erzählt Bruns als wäre nichts leichter als das. Schon immer kreativ, dem Gesang inmitten einer musikalischen Familie wie auch dem Tanz verbunden, habe sie die Geschichte um drei Protagonisten herum zu erzählen begonnen. Eben mal was anderes, wie Bruns unterstreicht. Wenige Anpassungen folgten nach den Einschreibungen in der AG zum Start ins Schuljahr, es habe „einfach gepasst“. Seit Januar wird nun so richtig zeitintensiv in der Freizeit geprobt – mit dem einheitlichen Ziel: die beste und zugleich eine „Bombe“-Aufführung hinzulegen. So wurden Szenen in Eigenregie geprobt, Tänze choreografiert, Lieder mehrstimmig oder solo geübt, Bühnenbilder und Kostüme entworfen. Die Gruppe sei richtig zusammengewachsen, schwärmen die Darsteller von ihrer schönen Gemeinschaft.

Das Stück: Das brave und manchmal auch richtig wütende Mädchen von nebenan, Mila (Schirin Gaal) und das coole und aufgeweckte Teenagergirl Lillith (Mirella Gellweiler) haben richtig schlechte Noten. Um das Wiederholen der Klasse abzuwenden, unterbrietet die strenge Lehrerin (Emily Mäuslein) den Mädchen ein Angebot: Ein Referat zum Thema „Stars der letzten 50 Jahre und was würden diese zur heutigen Musik sagen“. Einen Ausweg für die nahezu unlösbare Aufgabe sieht Freund Albert (Okay Fidan), das sogenannte „Gehirn des Trios“. Waren die nicht funktionierende Kaffeemaschine mit Orangenpressfunktion oder der Toaster mit Eierkochmöglichkeit ausbaufähig, so hat es die neueste Erfindung „krass drauf“. Mithilfe der erfundenen, waschechten Zeitmaschine, gelingt es den Dreien tatsächlich, in die vergangenen Jahrzehnte zu reisen und die Stars zu treffen: Britney Spears (Melina Fücks), Michael Jackson (Léo Vanek), Whitney Houston (Donna Burns), Miley Cyrus (Josefine Born) und Bonnie Tyler (Maira Hauck). Ein wahres Abenteuer, das Trio lernt aufbrausende, theatralische oder träumerische Stars mit und ohne Ticks kennen und einen König des Pop, der für die neue Musik schwärmt. Ob die Musikikonen tatsächlich bei der Schulaufgabe helfen, wird sich zeigen. Mit dabei auch Brad (Marlon Bruns) und Amelie Hundemer die Gesangslehrerin von der stets „Security“ fordernden Britney Spears. Auch die Psychiaterin von Miley Cyrus und eine Choreografin (Emily Mäuslein und Josefine Born in Doppelrollen) werden gebraucht. Alberts Schwester (Samira Schubert) und dessen Mutter (Gastrolle: Lea Pfaffmann) sind mit von der Partie. Durch das Musical wird die Erzählerin Laura Nowosadek führen. Auch ein Schülerchor des Gymnasiums wirkt bei dem Stück mit.

Erstaunt wie professionell es in der AG zugehe, was die Leiterin vermittle, das sei bemerkenswert und mehr als beeindruckend, ist sich die Gruppe einig. Überhaupt habe ein Großteil des Ensembles neue Seiten und Facetten der eigenen Persönlichkeit erkannt und beiden Proben neue Talente entdeckt.

Erstmals wird die Aufführung der Musical-AG im Kurpfalzsaal und nicht in der Aula der Schule stattfinden, etwas Neues und zudem ein „gebührender Rahmen“ für die musikalische Zeitreise, die es nur einmal zu sehen geben wird. Eltern, Lehrer und Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Karten gib es im Sekretariat der Schule. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Musical-AG wird gebeten. (ivt)

Musical-AG wird gebeten. (ivt)

 

Quelle: Die Rheinpfalz