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Jugend debattiert – Erster beim Regionalentscheid

Am Dienstag, den 3.3.20, fand am Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch der Regionalentscheid von „Jugend debattiert“ statt, bei dem auch das Gymnasium Edenkoben mit neun Schülern vertreten war.

Der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehende Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland findet seit 2001 statt und beschäftigt sich mit dem Thema Rhetorik, deren Wirkung und wie sich diese in Debatten äußert. An solch einer Debatte nehmen vier Schüler teil, die insgesamt 24min zu einer vorher bekannten Streitfrage debattieren. Hierbei entscheidet das Los, ob man die Pro- oder Contra-Seite des jeweiligen Themas vertritt.

Als Vorbereitung auf den Wettbewerb wurde im Deutschunterricht der neunten und zehnten Klassen das Thema Debattieren ausführlich behandelt und es wurden je zwei Klassensieger ermittelt. Diese konnten ihre Fähigkeiten wiederum beim von Frau Laschitza organisierten Schulentscheid unter Beweis stellen, bei dem Yalcin Can Kiroglu (10a) und Hannes Becker (10b) als Sieger hervorgingen. Als Ersatz-Debattantin qualifizierte sich Emma Kratz (10b). Des Weiteren benötigt der Wettbewerb neben den Debattierenden auch Juroren, die nach festgelegten Kriterien wie Ausdrucksvermögen, Sachkenntnis, Gesprächsführung und Überzeugungskraft die Debatte bewerten. Als Juroren wurden von unserer Schule aus der 9a Milena Kahl, aus der 9b Antonia Nowak und Lara Reichert sowie aus der 10b Nina König, Julian Pirker-Monsanto, Fabian Womann und Lukas Decker in einer Schulung für diese Aufgabe fit gemacht.

Am Tag des Regionalentscheids ging es nach der Anreise mit dem Zug und der Begrüßung gleich los mit den ersten Debatten. Die an diesem Tag debattierten Fragestellungen stammten alle drei aus dem gesellschaftlichen Bereich. So wurde in einer der zwei Qualifikationsrunden, in denen die Schüler Punkte für den Einzug ins Finale sammelten, die Frage diskutiert, ob Schulen ein gesellschaftliches Engagement der Schüler besonders belohnen solle. Kurz vor der Mittagspause wurden die vier Teilnehmer für das Finale bekanntgegeben, unter denen auch Yalcin Can Kiroglu war. Nach dem unter Anspannung stattgefundenen Mittagessen wurde dann in der finalen Runde die Frage „Sollen Windräder näher an Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen?“ debattiert. In dieser lebhaften Debatte ging Yalcin Can Kiroglu als Sieger hervor. Die Jury lobte seine Ausdrucksweise und seine Schlagfertigkeit in Bezug auf die zahlreichen guten Argumente, die er im Laufe der Debatte einbrachte. Damit hat er sich für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert, die mit Jugendlichen aus ganz Rheinland-Pfalz in Mainz stattfindet. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg!

 

Hannes Becker