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Landessieger beim „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“

Nachsitzen in Geschichte: Was für sechs Schülerinnen als wahrscheinlich langweiligste Stunde des gesamten Schuljahres beginnt, entwickelt sich dank eines magischen Amuletts zum Abenteuer ihres Lebens. Das Schmuckstück schickt die Mädchen nämlich per Zeitreise in genau jene Epochen, über die sie ihre Strafarbeiten anfertigen sollen ...

 

Mit dem Kurzfilm „Detention“ ist es einer Gruppe unserer Schule gelungen, beim prestigeträchtigen „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ den 1. Landespreis für Rheinland-Pfalz zu gewinnen. Leonie Greiffenhagen, Ivy Jenczelewski, Fiona Mayer, Klaudia Osmólska, Klara Sättele und Lisa Walter (inzwischen alle 9a) standen dabei nicht nur selbst vor der Kamera von Leon Ledulé (10a), sondern bewiesen bei der Entwicklung des englischsprachigen Stücks auch Kreativität und Sprachbegabung. Gemeinsam mit ihrem Betreuer Timo Sanns grübelte und diskutierte die AG wochenlang über die Inszenierung, bis Anfang Februar schließlich ein filmreifes Konzept stand, in dem Englisch- und Geschichtsunterricht miteinander verflochten waren. So durchstreifen die Figuren nämlich Jahrhunderte englischer und amerikanischer Geschichte, treffen Shakespeare, gelangen in den Besitz der Unabhängigkeitserklärung und erfahren am eigenen Leib die Tücken der Industrialisierung.

 

Dass die rheinland-pfälzische Jury dieses Stück nun kurz vor den Sommerferien prämierte, war angesichts der schwierigen Situation mit der coronabedingten Schulschließung umso schöner für die Mädchen. Auch der Ausfall der landesweiten Siegerehrung war in diesem Zusammenhang kein Wermutstropfen, sondern für die gesamte Gruppe eher Ansporn, in diesem Schuljahr erneut am Wettbewerb teilzunehmen und genauso viel Spaß zu haben.

 

Ein besonderer Dank gilt zu guter Letzt den Eltern der Schülerinnen und außerdem der Pfarrei St. Georg in Venningen für die Unterstützung während der Dreharbeiten.